Verantwortungsvoller Reisender, und ich?

Die Erhaltung der natürlichen, kulturellen und sozialen Ressourcen einer Region gewährleistet die Nachhaltigkeit des Tourismus im bereisten Gebiet. Der verantwortungsvolle Tourismus achtet demnach nicht nur darauf, die potentiellen negativen Auswirkungen zu vermindern, sondern vor allem auch darauf, die kulturellen Ressourcen der bereisten Region zu respektieren und aufzuwerten.

Ein Land entdecken und dabei zu seiner Erhaltung beitragen?
Dies fängt bei mir selbst an.

Empfehlungen, die sich grösstenteils auf den Globalen Ethik-Code für den Tourismus beziehen, der durch die Welttourismusorganisation erstellt wurde.

Vor meiner Reise

  • Ich entscheide mich für Reiseveranstalter, die sich für einen verantwortungsvollen Tourismus einsetzen.

  • Ich kompensiere meine CO2-Emissionen, indem ich ein Klimaschutzprojekt finanziere.

  • Ich informiere mich über mein Reiseziel: Kulturen, Feilschen und Trinkgelder… Ich lerne einige Wörter der Landessprache.

  • Vor meiner Abreise schalte ich den Standby-Betrieb meiner Haushaltsgeräte aus.

  • Ich benutze vorzugsweise nachhaltige Verkehrsmittel, um zum Flughafen zu gelangen: Die Seite "Meine Route" bietet eine Suchmaschine an, mit der die verschiedenen Verkehrsmittel, um zum Flughafen zu gelangen, verglichen werden können.

Während meiner Reise

  • Ich gehe lieber zu Fuss oder fahre mit dem Fahrrad beziehungsweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, anstelle das Auto zu nehmen.

  • Ich entscheide mich vorzugsweise für lokale Fremdenführer, sie kennen die Region am besten.

  • Ich achte die Menschenrechte und verurteile die Ausbeutung von Kindern.

  • Ich sammle und entsorge meine Abfälle getrennt und verwende Wasser und Energie sparsam.

  • Ich werfe meine Zigarettenkippen nicht auf den Boden, in den Sand oder ins Wasser dank meines Taschen-Aschenbechers.

  • Ich schränke die Verwendung von Einweg-Plastiktüten ein, indem ich einen wiederverwertbaren Stoffbeutel bei mir habe.

  • Ich probiere die lokale Küche. Ich setze vorzugsweise auf lokale Nahrungsmittel.

  • Ich entscheide mich vorzugsweise für lokal hergestellte Produkte bei meinen Souvenirs.

  • Ich kaufe keine Produkte, die aus bedrohten Pflanzen und Tieren hergestellt werden.

  • Beim Tauchen oder Schnorcheln achte ich darauf, den Meeresgrund mit meinen Tauchflossen nicht zu beschädigen und berühre keine Meerestiere.

  • Ich beschädige keine Kunstwerke, archäologischen Stätten oder Naturgebiete.

  • Ich bitte immer um Erlaubnis, bevor ich eine Person fotografiere.

  • Beim Spazierengehen oder Wandern bleibe ich auf den markierten Wegen, ich bewahre einen sicheren Abstand zu Wildtieren und füttere sie nicht.

  • Ich vermeide Attraktionen mit Wildtieren.

Nach meiner Reise

  • Ich benutze vorzugsweise nachhaltige Verkehrsmittel, um vom Flughafen nach Hause zu gelangen. Ich nutze das von Genève Aéroport angebotene kostenlose Ticket für Fahrten in der Zone 10 "Tout Genève" mit öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb von 80 Minuten.
  • Ich fördere diese Einstellungen in meinem Umfeld.
  • Ich komme meinen Verpflichtungen mit den Personen, die ich auf meiner Reise getroffen habe, nach, zum Beispiel Versand von Fotos.
  • Ich kann Initiativen in der besuchten Region unterstützen.

Die umweltfreundlichen Souvenirs

Ein aus geschützten Wildpflanzen oder wild lebenden Tieren hergestelltes Souvenir hat gravierende Auswirkungen auf die Biodiversität. Einerseits trägt dies potentiell zum Artensterben bei, andererseits wird dieser Gegenstand wahrscheinlich am Zoll abgefangen, ich werde strafrechtlich verfolgt und muss ein Bussgeld zahlen.

Wie kann ich wissen, dass die von mir begehrten Souvenirs keine Auswirkungen auf die Biodiversität haben?
 
Konsultieren Sie den Souvenir-Leitfaden für Reisende: Er präsentiert mehr als 200 der geläufigsten Souvenirs, aufgeteilt in sieben Kategorien.

Sieben Ratschläge zum Schutz von Kindern

  1. Kinder sind keine Touristenattraktionen. Ich überlege, bevor ich eine Schule oder ein Waisenhaus besichtige.

  2. Ein Freiwilligendienst mit Kindern ist gut gemeint, doch kann er negative Auswirkungen für sie haben. Ich engagiere mich auf andere Weise.

  3. Die Kinder zahlen den Preis meiner Grosszügigkeit, ich gebe bettelnden Kindern kein Geld.

  4. Die Fachleute wissen am besten, wie man einem Kind helfen kann. Ich wende mich an sie, wenn ein Kind Hilfe benötigt.

  5. Sexuelle Beziehungen mit Kindern ist ein Verbrechen. Ich zeige Sextourismus mit Kindern an.

  6. Kinder sollten nicht arbeiten, anstelle zur Schule zu gehen. Ich zeige Kinderarbeit an.

  7. Ich schütze die Kinder. Ich bin ein ChildSafe Reisender (eine Initiative von Friends-International zum Schutz der Kinder).

Ich finde weitere Ratschläge auf der Seite ChildSafe Movement Agents.

Klimakompensation

Genève Aéroport bietet seinen Passagieren die Möglichkeit, die Emissionen ihrer Flüge zu kompensieren.

Die Klimakompensation ist die Neutralisierung der CO2-Emissionen durch die Finanzierung von Projekten zur Kohlenstoffbindung oder zur Reduzierung anderer Treibhausgasemissionsquellen weltweit. Die Klimakompensation ist vollkommen freiwillig und erfolgt durch den Kauf von Zertifikaten, die direkt ein Klimaschutzprojekt unterstützen.

Ich kompensiere die Emissionen meines Flugs

Praktische Tipps für Verantworungsvolles Reisen