Genève Aéroport bereitet die Wiederaufnahme des Flugverkehrs im Juni vor


28.05.2020

Endlich zeichnet sich eine Wiederaufnahme des Flughafenbetriebs ab!

easyJet, SWISS und weitere Fluggesellschaften haben sie bereits angekündigt. Genève Aéroport setzt sich seinerseits nach besten Kräften dafür ein, den Schutz der Gesundheit von Passagieren, Mitarbeitern und Besuchern zu gewährleisten. Auf Antrag des Bundesamts für Gesundheitswesen (BAG) wurde ein Schutzplan in Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden erarbeitet. Das Tragen einer Hygienemaske ist unerlässlich, wenn die soziale Distanz nicht eingehalten werden kann.​

Der Frühling war zu ruhig auf dem Rollfeld, aber die Situation wird sich ab Juni, wenn die europäischen Flüge ab Genf wieder aufgenommen werden, rasch ändern. Eine positive Nachricht für Genf und die Region, denn der internationale Flughafen schafft mehr als 33'000 Arbeitsplätze und seine wirtschaftliche Bedeutung liegt auf der Hand.

Auf Anfrage des BAG hat Genève Aéroport einen detaillierten Schutzplan ausgearbeitet, um den Schutz der Gesundheit seiner Mitarbeiter, Passagiere und Besucher zu gewährleisten. Er stützt sich auf die epidemiologischen und gesundheitspolitischen Richtlinien des Bundesrates sowie auf die luftfahrtspezifischen Empfehlungen der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) und des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC). Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) ist verantwortlich für die korrekte Anwendung der einschlägigen Vorschriften. Individuelle Verantwortung, Handhygiene und die weitest gehende Wahrung der sozialen Distanz bleiben angesichts der Entwicklung der Pandemie die Schlüsselwörter. Sobald die soziale Distanz nicht mehr eingehalten werden kann, sind Schutzmasken für Passagiere und für die Mitarbeiter des Flughafens notwendig.

Soziale Distanz und das Tragen von Masken 

In gewissen Situationen ist es den Passagieren nicht möglich, die empfohlene soziale Distanz einzuhalten, insbesondere während der Stosszeiten. Gemäss den Anweisungen der Gesundheitsbehörden und in Anwendung des Schutzplans von Genève Aéroport wird das Tragen einer Maske dringend empfohlen, sobald die soziale Distanz nicht eingehalten werden kann.

Die Flughafenmitarbeiter werden mit Masken, Handschuhen und in einigen Fällen mit Brillen ausgestattet, wenn dies unerlässlich ist. Dank neuer Verfahren soll der Kontakt mit den Passagieren so weit als möglich eingeschränkt werden. Um die notwendige soziale Distanz in den Wartebereichen einzuhalten, bleibt jeder zweite Sitzplatz unbesetzt. Aufkleber und Bodenmarkierungen weisen auf die maximalen Kapazitäten der Aufzüge und bestimmter Orte hin. Die Busse, die die Reisenden auf dem Rollfeld befördern, verkehren auch während der Stosszeiten mit reduzierter Kapazität. Zum Schutz von Mitarbeitern und Passagieren sind die Schalter mit Plexiglasscheiben ausgestattet, insbesondere in folgenden Bereichen: Check-in, Visitors Centre, Sicherheitskontrolle, Empfang, GVAssistance-Empfang.

Personenfluss im Terminal 

Bodenmarkierungen mit Hilfe von Aufklebern und Absperrpfosten in den Warteschlangen erinnern an das Abstandhalten. Pfeile am Boden zeigen die genaue Richtung des Personenverkehrs an, um sich kreuzende Verkehrsströme so weit als möglich zu vermeiden. Plakate und Lautsprecherbotschaften erinnern die Passagiere an die zu beachtenden Hygiene- und Schutzmassnahmen. Das Personal von Genève Aéroport und die Partner des Standorts sorgen dafür, dass die Vorschriften eingehalten werden. In der Einkaufszone sind Warteschlangen markiert, um den Sicherheitsabstand zu gewährleisten. Jedes Geschäft wendet in seinem Bereich seinen eigenen Schutzplan an.

Handhygiene und verstärkte Reinigung

Wasser und Seife reichen für die Händedesinfektion aus. Den Mitarbeitern im Aussendienst und in den Büros steht zudem hydroalkoholisches Gel zur Verfügung. Die Passagiere haben ihrerseits an zentralen Standorten (Haupteingänge des Terminals, Sicherheitskontrollen, Flugsteige usw.) Zugang zu Desinfektionsmittelspendern. Um die Gefahr einer Ausbreitung zu verhindern, desinfiziert ein professioneller Reinigungsdienst mehrmals täglich Treppengeländer, Türgriffe und Aufzugsknöpfe, Netzschalter, Wasserhähne, Rezeptionen, Behälter für Gegenstände an der Sicherheitskontrolle und Schalter.

Individuelle Verantwortung

Die Anwendung der von den Gesundheitsbehörden empfohlenen Massnahmen hängt sehr stark von der individuellen Verantwortung jedes Einzelnen ab. Die Einhaltung des Schutzplans beruht auch auf einem umfangreichen Informationssystem. Plakate, Mitteilungen und Flugblätter des BAG werden regelmässig im Flughafenbereich verteilt, damit jedermann Zugang zu den neuesten Informationen hat. Die Bildschirme im Check-in-Bereich erinnern auf Französisch und Englisch an die zu beachtenden Hygiene- und Schutzmassnahmen. Alle Passagiere sollen vor Reiseantritt die GVApp, Twitter oder die häufig gestellten Fragen (FAQ) auf der Website gva.ch konsultieren, da sich die Situation von Tag zu Tag ändert. Im Moment genügt es, zwei Stunden vor Abflug am Flughafen einzutreffen. Dies erleichtert die Einhaltung der sozialen Distanz im Terminal.

Tracking-Cards für die Gesundheitsbehörden müssen von allen Personen, die am Genève Aéroport landen, ausgefüllt werden, auch von der Besatzung. Diese Dokumente werden nach 30 Tagen vernichtet. Sie ermöglichen es den zuständigen Behörden, Personen zu identifizieren, zu kontaktieren und zu informieren, die während ihres Fluges engen Kontakt zu einem anderen Passagier hatten, dessen COVID-19-Ansteckung sich später herausgestellt hat.

Schrittweise Wiederaufnahme

Einige Fluggesellschaften jedoch haben das Fliegen während der Pandemie nie eingestellt, da sie für Rückhol- und Passagierflüge zuständig waren. Dabei handelt es sich um Air France, Alitalia, Belavia, KLM, Lufthansa und SWISS mit insgesamt 4 bis 5 Flügen täglich.

SWISS baut sein Flugangebot ab dem 15. Juni ab Genf Schritt für Schritt wieder aus. Mediterrane Ziele werden wieder angeflogen, darunter Portugal (Lissabon, Porto, Faro), Griechenland (Athen, Heraklion), Spanien (Málaga, Palma), Frankreich (Nizza) und Kosovo (Pristina). SWISS nimmt auch andere europäische Grossstädte ins Programm, z.B. London, Dublin, Frankfurt, Prag und Moskau. Bis zum 28. Juni werden insgesamt 14 Ziele wieder angeflogen

«Im Sommer bieten wir unter Berücksichtigung der Bedürfnisse und der Präferenzen der Schweizer Bevölkerung weitere Verbindungen an, wobei wir die Entwicklung der weltweiten Reisebeschränkungen genau im Auge behalten», erläutert Lorenzo Stoll, Generaldirektor für die Westschweiz.

SWISS empfiehlt allen Passagieren dringend das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung während der gesamten Dauer des Fluges: eine einfache Einwegmaske (chirurgische Maske) oder eine wiederverwendbare Stoffmaske.

easyJet wiederum kündigt eine teilweise Wiederaufnahme der Flüge ab 15. Juni von Genf nach Bordeaux, Brindisi, Lissabon, Nantes, Nizza und Porto an und führt eine Reihe neuer Hygienemassnahmen ein. Ein reduzierter Flugplan sieht Abflüge von 31 europäischen Flughäfen vor, darunter auch einige wenige internationale Flüge. easyJet führt neue Hygienemassnahmen ein, wie die Desinfektion der Flugzeuge und die Tragepflicht von Schutzmasken für Passagiere und Besatzung, um die Gesundheit aller zu schützen und zu gewährleisten. Auf allen Flügen stehen Einmalprodukte (Masken, Handschuhe, Handdesinfektionsmittel) bereit. Zunächst wird es kein Bistro und keinen Einkaufsservice an Bord geben.

«Das Angebot ab und nach Genf wird gemäss der internationalen Empfehlungen und nach Bedarf angepasst. Die Sicherheit der Passagiere und unserer Besatzung hat für uns nach wie vor höchste Priorität und dient als Richtschnur für alle zu treffenden Entscheidungen», betont Jean-Marc Thévenaz, Geschäftsführer von easyJet Switzerland.

Positive Aussichten

Auch bei anderen Fluggesellschaften gibt es Anzeichen für eine Erholung, insbesondere in Erwartung der Sommermonate. Abhängig von der Öffnung der Grenzen werden die Flüge in südliche Länder (Portugal, Spanien, Italien, Griechenland usw.) und in europäische Grossstädte sowohl bei den traditionellen als auch bei den Billigfluganbietern allmählich wieder zunehmen.

Auch bei den interkontinentalen Flügen sind die Aussichten positiv. Ethiopian Airlines ist als erste Fluggesellschaft Mitte Mai mit Flügen aus Addis Abeba nach Genf zurückgekehrt, gefolgt von Etihad ab Abu Dhabi. Diese beiden Fluggesellschaften setzen nach wie vor verstärkt auf Frachtflüge, befördern aber bereits wieder einige Passagiere. Die Wiederaufnahme des restlichen Langstreckennetzes wird hauptsächlich im Juli mit der Rückkehr der Verbindungen zum Persischen Golf (Emirates, Qatar Airways), nach Nordamerika (Air Canada) und China (Air China) erfolgen. Genève Aéroport setzt sich nach besten Kräften dafür ein, seine Langstreckenverbindungen unter den bestmöglichen Bedingungen wiederherzustellen, was für die gesamte Region und für alle diplomatischen Aktivitäten von strategischer Bedeutung ist.

Empfehlungen in besonderen Situationen

Genève Aéroport und die Fluggesellschaften empfehlen den Passagieren dringend, die folgenden Massnahmen zu befolgen:

  • Soweit wie möglich VOR Ihrer Ankunft am Flughafen für Ihren Flug einchecken und Ihre Bordkarte ausdrucken.
  • Ihre eigenen Dokumente scannen und in die Hand nehmen sowie bestimmte Schritte selbst vornehmen (Scanning, Ablegen von Gegenständen usw.), um das Risiko einer Virusübertragung zu vermeiden.
  • Gemäss den Richtlinien des BAG eine Maske tragen, wenn die soziale Distanz von zwei Metern nicht eingehalten werden kann. Masken werden an den Kiosken und in der Apotheke, die sich im SBB-Bahnhof des Flughafens befindet, verkauft.
  • Informationen über eventuelle Zugangsbeschränkungen oder Gesundheitsvorschriften im Zielland einholen.


CONTACT
Madeleine von Holzen                    
Sprecherin,
madeleine.vonholzen@gva.ch

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