Fahrplan 2018 mit Angebotsausbau und neuen Liniennummern.


07.12.2017

Der Fokus beim diesjährigen Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 liegt in der Romandie. Die SBB bietet mehr Direktverbindungen und mehr Sitzplätze an.

Ab dem Fahrplanwechsel 2018 hält der InterRegio auf der Strecke Genf Flughafen–Bern–Luzern neu in Nyon, Morges, Palézieux und Romont. Damit erhalten Nyon und Morges eine Direktverbindung nach Bern. Palézieux und Romont sind neu mit einer schnellen Direktverbindung an Genf und Genf Flughafen angeschlossen. Auf diesen Strecken werden überwiegend Doppelstockkompositionen des Typs IC2000 eingesetzt. Damit stehen mehr Sitzplätze zur Verfügung. Die InterRegio-Züge Genf-Flughafen–Lausanne–Brig verkehren neu stündlich ohne Halt zwischen Genf und Lausanne. Damit verkürzt sich die Reisezeit zwischen dem Wallis sowie der Riviera und Genf um 11 Minuten.

Vereinheitlichung der Bezeichnungen

Mit dem Fahrplan 2018 werden die Zugbezeichnung im Fernverkehr der SBB vereinfacht und zusammengefasst. Die Bezeichnung informiert den Kunden über das Schnelligkeits- und Komfortniveau der Verbindung im nationalen Verkehr:

  • Die Interregio (IR) verbinden die kleinen mit den grossen Zentren der Schweiz mindestens im Stundentakt. Sie bieten ein verlässliches Basisprodukt. Optische und akustische Kundeninformation, Steckdosen, Klimatisierung und ein leistungsstarker und durchgängiger Mobilfunkempfang mittels Repeater sowie Veloselbstverlad sind Standard.
  • Die Intercity (IC) bieten eine schnelle Verbindung der grossen Zentren der Schweiz überwiegend im Halbstundentakt. Sie bieten zusätzlich zum Basisprodukt IR Verpflegungsmöglichkeiten im Restaurant/Bistro und/oder Service am Platz in der 1. Klasse, Ruhe-, Business- und Familienzone sowie reservierbare Sitzplätze. Veloselbstverlad ist Standard, teilweise reservierungspflichtig.
  • Die internationalen Züge zwischen der Schweiz und ihren Nachbarländern verkehren weiterhin unter ihren bisherigen, bekannten Bezeichnungen: TGV, ICE, Railjet und EuroCity. Auch im Nachtverkehr gilt dies für EuroNight bzw. Nightjet. Die internationalen Züge der SBB werden weiterhin unter der Bezeichnung Eurocity (EC) zusammengefasst.

Der heutige ICN wird in die Produktmarke IC integriert. Für interessierte Reisende wird in den elektronischen Fahrplanmedien weiterhin auf Züge mit Neigetechnik (ICN, ETR 610) hingewiesen.

Einführung von Liniennummern

Um den Kunden die von den S-Bahn-Systemen gewohnte einfache und sichere Orientierung auch im Fernverkehr zu ermöglichen, führt die SBB auf den Fahrplanwechsel die Liniennummerierung auch auf den nationalen IR- und IC-Zügen ein. Ziel ist es, sowohl bestehenden als auch insbesondere im öV unsicheren oder ungeübten Kunden sowie Fahrgästen aus dem Ausland die von den S-Bahn-Systemen gewohnte einfache und sichere Orientierung auch im Fernverkehr zu ermöglichen. Die Kunden sollen den Fernverkehr als „S-Bahn Schweiz“ nutzen.

Fahrplan: www.cff.ch