Neues Gastronomieangebot am Genfer Flughafen


04.03.2015

Genève Aéroport ist dabei, die Karten beim Betrieb seiner Bars und Restaurants im Anschluss an das im vergangenen Sommer durchgeführte Ausschreibungsverfahren neu zu verteilen. Verschiedene Lose gehen an regionale und Schweizer Unternehmer.

Die Ergebnisse der im August 2014 durchgeführten Ausschreibung für die Neuzuteilung der ablaufenden Konzessionen für die Restaurationsbetriebe am Genève Aéroport sind heute bekannt.
Von insgesamt rund dreissig Einheiten wurden 22 Bar- und Restauranteinheiten, die aus operativen und logistischen Gründen in verschiedene Lose aufgeteilt wurden, neu zum Betrieb ausgeschrieben.

Das grösste Los, das den Food-Court im öffentlichen Bereich «Les Jardins de Genève», das Restaurant «Altitude» sowie den Food-Court im reservierten Bereich «La Cuisine» und die «Swiss Sandwich Bar» umfasst, die bisher vom Unternehmen Select Service Partner betrieben wurden, ging an das Unternehmen Autogrill Suisse SA.
Das Los, das die Einheiten in den Gates und im Westflügel des Flughafens (das Swiss Coffee House, Arc-en-Ciel und Kimbo Café) umfasst, wird im Rahmen des Montreux Jazz Café in Zusammenarbeit mit der Schweizer Gruppe Caviar House & Prunier betrieben. Dieses Los war bisher Autogrill Suisse SA zugeteilt, dem heutigen Gewinner des Loses Nr. 1.
Die Bars in den Satellitenterminals und im Abfertigungsgebäude für Grossraumflugzeuge sowie der Hub n’Co auf der Abflugsebene und die beiden Verkaufsstellen im französischen Sektor bleiben beim Genfer Unternehmen Swiss Canonica.
Auf der Ankunftsebene bleibt die zurzeit von Tekoe betriebene Einheit bei diesem regionalen Unternehmer.

Rund zwanzig Bewerber haben ihre Dossiers eingereicht, die insgesamt von hoher Qualität waren. Die Flughafendirektion freut sich über den Erfolg dieses offenen Ausschreibungsverfahrens.

Mitte November 2014 schloss der Dienst für Handelskonzessionen die Liste der Bewerber und begann mit dem Auswahlverfahren: Im Rahmen der im Pflichtenheft aufgeführten Kriterien wurden die besten Dossiers ausgewählt.

Im Monat Dezember wurde die Liste auf eine begrenzte Anzahl ausgewählter Projekte reduziert, und die Kandidaten in der engeren Wahl wurden dazu eingeladen, ihr Dossier im Rahmen einer mündlichen Präsentation und einer eingehenden Diskussionen zu verteidigen. Sie mussten ein kohärentes Angebot unterbreiten mit Vorgaben in Zusammenhang der Besucherfrequenz, der Verkaufsstelle, dem kommerziellen Konzept, dem Produktangebot, dem Qualitäts/Leistungs-Verhältnis und dem Finanzmodell.

In diesem Ausschreibungsverfahren wurden die Unternehmen mit ehrgeizigen Projekten belohnt, die sich innovativ zeigen und bereit sind, das Passagiererlebnis zu verbessern.

Die ausgewählten Konzepte, die zu einem späteren Zeitpunkt im Detail bekannt gegeben werden, tragen zur Vielfalt des kommerziellen Angebots am Genève Aéroport bei, damit dieses den Erwartungen der verschiedenen Kundensegmente entspricht (vor allem Passagiere, aber auch Begleitpersonen und Besucher, Mitarbeitende am Flughafen, Geschäftspassagiere, Anrainer).
Die Konzessionen werden für die Dauer von fünf Jahren vergeben, und in einigen Fällen für fünf Jahre plus zwei, entsprechend dem Umfang der Investitionen durch den Betreiber.

In diesem Selektionsverfahren wurde der Akzent auf Akteure mit lokaler und schweizerischer Dimension gelegt, um die Verankerung von Genève Aéroport mit der regionalen Wirtschaft zu betonen.

Den Usanzen und den im Pflichtenheft vorgesehenen Anforderungen entsprechend haben sich die Kandidaten dazu verpflichtet, das Personal der aktuellen Konzessionäre zu übernehmen. Die scheidenden Konzessionsinhaber und die ausgewählten Kandidaten werden die Modalitäten bei der Übernahme des Personals unter der Aufsicht von Genève Aéroport und in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden, insbesondere den paritätischen Kommissionen und dem Kantonalen Arbeitsinspektionsamt (OCIRT), direkt miteinander aushandeln.

Die Gestaltung der neuen Restaurants und Bars wird zu Beginn des Sommers in Angriff genommen und sich über eine Periode von mehreren Monaten bis 2016 erstrecken.