Auf Entdeckungsreise: Krakau, das Juwel Polens


14.08.2017

Die zweitgrösste Stadt Polens, an den Ufern der breiten Weichsel gelegen, war die schillerndste Hauptstadt, die das Land je hatte. Vom Schloss aus, das über der Stadt thront, drängten die drei Könige einst die Tataren zurück und regierten über ein riesiges Reich, das sich bis ans Schwarze Meer ausdehnte. Aus ihrer Glanzzeit bleibt der Stadt noch immer ein aussergewöhnlicher architektonischer Reichtum erhalten, der auf eine sprühende Lebensfreude trifft.

Die Nacht bricht über den Hauptmarkt, den weitläufigen Platz im Zentrum von Krakau, herein, und die Luft ist erfüllt vom heiseren Krächzen der Krähen, das zwischen den Kirchtürmen und den Türmen in der Altstadt verhallt. Seit jeher hat die Stadt eine besondere Beziehung zu dem Vogel, der in anderen Kulturen als Unglücksbote gilt. Die Krähe, Kruk, gab sehr wahrscheinlich der Stadt ihren Namen, denn bereits die ortsansässigen slawischen Stämme verehrten sie, und die polnischen Könige wählten sie als Wappentier.

Zu Hunderten umkreisen sie die beiden ungleichen Türme der gotischen Marienkriche, deren höherer Turm sich 80 Meter über den Boden erhebt. Von dessen Spitze aus bläst der Turmbläser Tag und Nacht die volle Stunde, um dabei unvermittelt innezuhalten. Auf diese Weise gedenkt er seines Vorgängers, der vor 776 Jahren von einem Tatarenschützen zum Verstummen gebracht wurde. Alleine im 13. Jahrhundert brandeten die Wellen der Eroberer aus dem Osten 91 Mal gegen die Stadtmauern.

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