Herausragender Monat Juli für Genève Aéroport


09.08.2011

Die Zahlen vom Monat Juli 2011 belegen eine tiefgreifende strukturelle Veränderung des Flugbetriebs am Genfer Flughafen.

Genève Aéroport hat im Juli 2011 1'246'216 Passagiere empfangen, das sind 200’158 mehr als im Juli 2008, dem Jahr aller Rekorde.
Im selben Monat wurden 11'386 Flugbewegungen (Starts und Landungen) verzeichnet – gegenüber 11'225 Bewegungen im Juli 2008.
Werden die Ergebnisse von Juli 2008 und Juli 2011 miteinander verglichen, zeigt sich, dass das Passagiervolumen um 19,1% zugenommen hat, die Anzahl Flugbewegungen jedoch nur um 1,43%.
Zudem wurde beim Frachtgut mit 4'144 Tonnen im Juli 2011 erstmals in der Geschichte des Flughafens die Grenze von 4'000 Tonnen pro Monat überschritten.
Damit ist der Juli 2011 der Monat mit der zweithöchsten Passagierzahl in der Geschichte des Flughafens; der absolute Passagierrekord wurde im März 2008 mit 1'287'269 Passagieren verzeichnet.
Ein weiterer Rekord wurde im vergangenen Monat bei den Passagierzahlen für Nordatlantikflüge verbucht. Auf den vier Flugrouten nach New York (mit den Fluggesellschaften Swiss und Continental), Washington (United Airline) und Montreal-Toronto (Air Canada) wurden 47'744 Reisende transportiert. Dies entspricht gegenüber 2008 mit 30'198 Passagieren einer Steigerung von 58,1%.

Diese Zahlen belegen die Dynamik des Luftfahrtbereichs im Allgemeinen und die positive Entwicklung des Flugverkehrs in Genf im Besonderen. Sie vermitteln eine Idee des Wachstums, auf das sich der Genfer Flughafen einstellen muss. In diesem Zusammenhang muss erneut darauf hingewiesen werden, dass die derzeitigen Baustellen und laufenden Projekte am Genève Aéroport eben gerade darauf ausgerichtet sind, dieses Wachstum harmonisch zu begleiten: Das Ziel von Genève Aéroport besteht nicht darin, immer mehr zu machen, sondern es immer besser zu machen. So wurden unsere Leistungen in Bezug auf eine flüssige Passagierabfertigung, kurze Wartezeiten und hohe Servicequalität durch diese rekordhohe Anzahl von Passagieren am Flughafen nicht beeinträchtigt.

Hinter diesen aussergewöhnlichen Ergebnissen steht jedoch eine tiefgreifende strukturelle Veränderung, die ebenfalls berücksichtigt werden muss.

Die Tatsache, dass der Passagierverkehr im Juli erstmals stärker ist als derjenige im März, bedeutet, dass der Wintertourismus und die Charterflüge für Winterferien bei Weitem nicht mehr die einzigen Antriebsfaktoren für den Genfer Flughafen sind. Die bemerkenswerte Entwicklung des Sommertourismus schafft einen Ausgleich und trägt zu einer ausgewogeneren Tätigkeit über das ganze Jahr bei.
Das äusserst positive Verhältnis zwischen der (sehr kräftigen) Entwicklung der Passagierzahlen einerseits und der (sehr geringen) Zunahme der Flugbewegungen andererseits zeigt, dass die Entwicklung des Angebots der effektiven Nachfrage sehr gut entsprochen hat, und die Wünsche eines wachsenden Anteils von Reisenden aus dem Einzugsgebiet von Genève Aéroport erfüllt werden.

Die Entwicklung des Flughafenbetriebs von Genève Aéroport entspricht den Prognosen der Flughafenbetreiber. Sie ist die Bestätigung dafür, dass die in den vergangenen Jahren in Sachen Investitionen, kommerzielle Positionierung und strategische Ausrichtung getroffenen Entscheidungen richtig waren. Dieser Trend, der eine tiefgreifende Veränderung aufzeigt, ist für den Flughafen sowie für Genf und die umliegende Region ein äusserst vielversprechendes Signal.