Freiwillige spielen Passagiere im Ostflügel


12.11.2021

Der Ostflügel, das neue Gebäude für Langstreckenflüge, wird am 14. Dezember in Betrieb genommen. Um sicherzustellen, dass es funktioniert, wurde am Donnerstag, den 11. November, ein Probebetrieb für die Fahrgäste organisiert. Rund 300 Personen haben sich freiwillig an dieser Aktion beteiligt. 

«Heute habe ich eine Bordkarte für Dubai, aber auch für Toronto, Abu Dabi, London und Tunis! Ein Traum wird wahr!» Auf Randy Moser wartet eine lange Reise. Dieser fiktive Fahrgast wird während dieses Tages  fünfmal einsteigen. Wie fast 300 andere Personen nimmt er am ORAT-Test (Operational Readiness Airport) teil, der von Genève Aéroport vor der Inbetriebnahme des Ostflügels organisiert wird. Ziel ist es, zu überprüfen, ob alle auf dem Flughafengelände vorhandenen Einrichtungen (Bodenabfertigung, Check-in, Zoll usw.) am 14. Dezember, dem Tag des ersten Fluges, betriebsbereit sind. Der Ostflügel, mit dessen Bau 2016 begonnen wurde, soll den Empfang der Passagiere auf Kontinental- und Interkontinentalflügen verbessern und gleichzeitig den aktuellen Standards entsprechen. Er ersetzt den 1975 vorübergehend errichteten Grossraumpavillon.

«Der Hauptzweck dieses Tests in Lebensgrösse besteht darin, eine Reihe von Betriebsprüfungen durchzuführen. Wir wollen die Passagierströme testen und uns vergewissern, dass alle Verfahren einwandfrei funktionieren», erklärt Jean-Luc Portier, Leiter der Passagierabteilung. Abflug, Ankunft, Bustransfer, Passkontrolle - der Fahrplan, der den Teilnehmern um 8 Uhr morgens ausgehändigt wird, ist lang, aber das schreckt Claude Barras, 61, nicht ab. «Heute Abend werde ich den Ostflügel in- und auswendig kennen! Ich kenne den Flughafen gut, mein Vater arbeitete auf dem Rollfeld, als ich noch ein Kind war. Das alte Terminal war mein Spielplatz.» Carmen, 18 Jahre alt, hatte noch nicht viele Gelegenheiten, den Genfer Flughafen zu besuchen. Sie plant jedoch, ihn später besser kennenzulernen, da sie an der internationalen Schule von Tunon Tourismus studiert. «Ich möchte Flugbegleiterin werden, deshalb haben mir meine Lehrer erlaubt, heute dem Unterricht fernzubleiben. Im Gegenzug muss ich eine Präsentation halten und den anderen Schülern in der Klasse von meinen Erfahrungen berichten», erzählt sie. 

Auftrag erfüllt

Zwischen zwei simulierten Boardings spazieren die Teilnehmer durch den Ostflügel, bewundern den ungehinderten Blick auf die Start- und Landebahn und den Jura, machen Fotos... Dieser Test in Lebensgrösse bietet ihnen die Möglichkeit, das Innere des neuen Gebäudes für Grossraumflugzeuge zu entdecken. Seine Dimensionen sind beeindruckend: Es ist 520 Meter lang und 20 Meter breit und hat eine Neigung von 26 Grad zum Rollfeld hin. 

Es ist 15.00 Uhr, die Teilnehmer haben ihren Auftrag erfüllt und die Operation ist beendet. Das Ergebnis des Projekts? «Es gibt keinen fehlerfreien ORAT-Test, und das ist auch gut so, denn so können eventuelle Unzulänglichkeiten für den D-Day korrigiert werden», so Jean-Luc Portier. «Die Arbeit der Teams von Genève Aéroport, der Fluggesellschaften und der Abfertigungsgesellschaften war enorm, und das Ergebnis kann sich sehen lassen», sagt er zufrieden. Ein zweiter ähnlicher Test wird am 2. Dezember stattfinden, um eine letzte Runde von Betriebskontrollen und eine umfangreiche Evakuierungsübung durchzuführen.   
 

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