2015 zählte der Genève Aéroport rund 15,8 Millionen Fluggäste


11.01.2016


Der Personenverkehr stieg 2015 um 4,1%, während sich die Zahl der Flugbewegungen wenig geändert hat. Der Frachtverkehr verbuchte einen Rückgang von 10,3%.

15‘772‘081 Passagiere nutzten im Jahr 2015 den Genève Aéroport, 4,1% mehr als im Jahr 2014.

Die während des Kalenderjahres gezählten 620‘000 zusätzlichen Reisenden haben nur eine leichte Veränderung der Zahl der Flugbewegungen (Starts und Landungen) bedingt.
Der gewerbliche Verkehr (Linienflüge, Charterflüge...) hat eine Zunahme von 1,16% zu verzeichnen, während der nicht gewerbliche Verkehr (Tourismus, Militär, Regierungsflüge...) um 3,72% zurückging.
Bei einer Zunahme von 0,66% erreicht der Flugverkehr für 2015 eine Gesamtziffer von 188‘829 Flugbewegungen (gegenüber 187‘596 in 2014).

Auf die steigende Nachfrage aus dem Einzugsgebiet reagierte Genève Aéroport 2015 mit einer kontinuierlichen Verbesserung der Anbindungen, insbesondere mit der Eröffnung neuer Strecken und der Zunahme der Kapazitäten für verschiedene Destinationen.

Auf der anderen Seite sank der Luftfrachtverkehr am Genève Aéroport um 10,3% auf 65‘074 Tonnen.
Der Sektor Flugverkehr als Wirtschaftsbarometer hat sowohl unter der allgemeinen Wirtschaftskrise gelitten als auch unter der Konkurrenz mit den anderen Schweizer Flughäfen, besonders im Bereich des Warentransports in die Golfstaaten.

Trotz der Aufwertung des Schweizer Franken gegenüber vielen anderen Währungen sind sich die Experten einig, dass das gute Niveau des Exportvolumens als positiven Vorboten für das Jahr 2016 angesehen werden kann.

Die positive Entwicklung des Genève Aéroport unterstreicht die Attraktivität und Dynamik des Grenzkantons sowie der grenzüberschreitenden Region, die sich als Standort für Finanzen, Wirtschaft, Industrie, Tourismus, Regierungsvertretung, Kunst und Kultur etabliert haben.

Der Geschäftsbericht für das Jahres 2015 wird am 6. April 2016 veröffentlicht, zur gleichen Zeit wie die Liste der Fluglinie sowie deren Marktanteil am Gesamtgeschehen.

Bertrand Stämpfli