SIAA - Medienmitteilung


22.11.2011

Die Swiss International Airports Association (SIAA) spricht sich gegen die Behördeninitiative Keine Neu- und Ausbauten von Pisten und den Gegenvorschlag aus. Die Annahme einer dieser beiden Vorlagen würde zu einer erheblichen Einschränkung der Entwicklungsfähigkeit des Flughafens Zürich, der grössten internationalen Luftverkehrsdrehscheibe der Schweiz, führen.

Die Behördeninitiative, über die am 27. November 2011 im Kanton Zürich abgestimmt wird, will den Bau neuer Pisten und den Ausbau bestehender Start- und Landebahnen verbieten. Der Gegenvorschlag verlangt zusätzlich, Flugrouten über dicht besiedeltem Gebiet, die nach dem Jahr 2000 eingeführt wurden, rückgängig zu machen.

Mit seinen rund 24‘000 Mitarbeitenden ist der Flughafen Zürich ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und die grösste internationale Luftverkehrsdrehscheibe der Schweiz. Zudem nimmt der Flughafen Zürich eine wichtige Aufgabe des Bundes war. Er stellt die Anbindung der Schweiz an die europäischen und weltweiten Wirtschaftszentren sicher. In Spitzenzeiten ist der Flughafen Zürich jedoch bereits heute voll ausgelastet. Zudem leidet er unter erheblichen Anflugbeschränkungen. Die Annahme einer der beiden Vorlagen würde die Entwicklungsfähigkeit des Flughafens Zürich weiter einschränken.

Robert Deillon, Präsident der SIAA, betont: Verbesserungen der Pistensysteme der Flughäfen müssen möglich bleiben, damit die Flughäfen auch in Zukunft die gute Anbindung der Schweiz an das Ausland sicherstellen können. Die SIAA empfiehlt daher den Zürcher Stimmbürgern, 2x Nein in die Urne zu werfen.

Der Swiss International Airports Association (SIAA) gehören die Betreibergesellschaften von EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg, Flughafen Bern-Belp, Flughafen Zürich, Genève Aéroport, Lugano Airport und People’s Business Airport St.Gallen-Altenrhein an.

Swiss International Airports Association (SIAA)
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