Genève Aéroport hat 2013 die Stärke seines Finanzmodells unter Beweis gestellt


17.03.2014

 

Genève Aéroport hat das Geschäftsjahr 2013 mit einem Umsatz von 376,3 Millionen Franken abgeschlossen und einen Nettobetriebsgewinn von 72,3 Millionen Franken ausgewiesen. Dazu kommt eine ausserordentliche Gewinnkomponente in der Höhe von 19 Millionen Franken in Zusammenhang mit der neuen Pensionskasse. Die Investitionen in der Höhe von 121 Millionen werden auf Grundlage eines bewährten Finanzmodells nachhaltig gesichert.

Genève Aéroport hat im Geschäftsjahr 2013 einen Umsatz von 376,3 Millionen Franken realisiert. 51,37% der Einnahmen stammen aus dem Fluggeschäft (Passagiergebühren, Landegebühren usw.) bei einer Steigerung von insgesamt 3,3% gegenüber 2012.
Der andere Teil der Einnahmen, d.h. 48,3% der Gesamteinnahmen, stammen aus dem Nicht-Fluggeschäft (Umsatzabgaben, Parkingeinnahmen, Mieten…). Auch dieses Segment verzeichnet eine Steigerung der Einnahmen von 2,5% gegenüber dem Vorjahr.
Dieses Gleichgewicht zwischen den Einnahmen aus dem Fluggeschäft und dem Nicht-Fluggeschäft, das sich im Laufe der letzten Jahre als relativ stabil erwiesen hat, ist Ausdruck eines ausgewogenen Managements, das dem Flughafen ermöglicht, sich gegen konjunkturelle Schwankungen der verschiedenen Tätigkeitsbereiche zu wappnen.

Mit diesem Umsatz ist es Genève Aéroport gelungen, einen Nettobetriebsgewinn von 72,3 Millionen Franken auszuweisen.

«Die Steigerung der Einnahmen ist auf die Zunahme des Flugverkehrs zurückzuführen und Ausdruck eines zufriedenstellenden organischen Wachstums. Die guten Nettoergebnisse sind ihrerseits auf die gute Kontrolle der Betriebskosten zurückzuführen», erklärt Robert Deillon, Generaldirektor von Genève Aéroport. Er fügt hinzu: «Wir konnten 121 Millionen Franken für die Anpassungen unserer Infrastrukturen aufwenden. Mit diesen Investitionen konnten wir nicht nur die Qualität unserer Dienstleistungen für die Passagiere verbessern; mit der Vergabe der Arbeiten an lokale Unternehmen haben wir auch zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region beigetragen.»

Mit der vom Stimmvolk gutgeheissenen Schaffung der Pensionskasse des Kantons Genf (Caisse de prévoyance du canton de Genève, CPCG) war der Grundsatz einer Fusion der CIA, der Pensionskasse des Erziehungsdepartements und der Beamten der kantonalen Verwaltung, mit der CEH, der Pensionskasse des Personals der öffentlichen medizinischen Einrichtungen des Kantons Genf, beschlossene Sache.
Diese Änderung des Vorsorgeplans hat in Zusammenhang mit den internationalen Rechnungslegungsnormen (International Financial Reporting Standards, IFRS) zu einer komplexen Rechnungslegung geführt, die mit ausserbetrieblichen «virtuellen» Einnahmen in Höhe von 19 Millionen Franken zu Buche geschlagen hat.

So wird Genève Aéroport ihrem Eigentümer, dem Kanton Genf, letztlich die Summe von 45,8 Millionen Franken überweisen.

«Obwohl diese ausserordentlichen Ergebnisse eine künstliche Komponente enthalten, sind sie dennoch Beweis für die effiziente Verwaltung eines finanziell gesunden Unternehmens. Angesichts der bedeutende Investitionen, die erforderlich sind, damit der Flughafen seine Aufgaben erfüllen kann, muss dafür gesorgt werden, dass auch in Zukunft gute Ergebnisse erzielt werden», kommentiert Pierre Maudet, Verwaltungsratspräsident von Genève Aéroport.

Genève Aéroport hat 2013 14,4 Millionen Passagiere abgefertigt (+3,9% im Vergleich zum Vorjahr 2012).
Der Genfer Flughafen bedient insgesamt 132 Destinationen mit 57 verschiedenen Fluggesellschaften.
Im Frachtbereich des Flughafens wurden im vergangenen Jahr 75'000 Tonnen Waren abgewickelt.

Über den grössten Marktanteil verfügt weiterhin easyJet mit 41,5%. Auf den weiteren Rängen folgen SWISS (14,5%), Lufthansa (5,2%), Air France (4,8%) und British Airways (4,8%).

Die fünf wichtigsten Destinationen, die 2013 bedient wurden, waren London (2’193'418 Passagiere), Paris (939'179), Amsterdam (624'617), Madrid (571'595) und Brüssel (532'385).


Eine elektronische Version des Jahresberichts kann unter folgender Adresse konsultiert werden:
www.gva.ch/RA