Der GVA unterzeichnet Deklaration zum Klimawandel


22.04.2008

Heute, am 22. April 2008, hat sich der Internationale Flughafen Genf der Luftverkehrsindustrie angeschlossen, deren Hauptverantwortliche anlässlich des Aviation & Environment Summit in Genf die "Deklaration zum Klimawandel" unterzeichnet haben. Die Erklärung wurde weltweit von mehr als 300 Flughäfen unterzeichnet.

Obwohl der Flugverkehr nur zwei Prozent der gesamten Kohlendioxidemissionen ausmacht, soll diese Deklaration die feste Entschlossenheit der Luftverkehrsindustrie unter Beweis stellen, technologische und operationelle Fortschritte zur Reduktion dieser Emissionen zu erzielen.

Robert Deillon, Generaldirektor des GVA, erklärte bei diesem Anlass: "Mit der Unterzeichnung dieser Deklaration bekräftigt der Internationale Flughafen Genf erneut sein Engagement für Umweltfragen. Zusammen mit allen anderen Akteuren der Flugindustrie haben wir uns zum Ziel gesetzt, das Wachstum des C02-Ausstosses zu stoppen, ein erster Schritt in Richtung eines "C02-freien" Flugverkehrs." In Genf werden effiziente Energiesparmassnahmen umgesetzt, insbesondere im Bereich des Flughafenbetriebs und der Flughafeninfrastruktur. Zudem werden Anstrengungen unternommen, um die durch die Passagiere und die Flughafenangestellten verursachten Emissionen bei der Anfahrt zum bzw. der Wegfahrt vom Flughafen zu reduzieren.

Robert J. Aaronson, Generaldirektor des Internationalen Flughafenrats (Airports Council International), dem die meisten Flughafenverantwortlichen der Welt angeschlossen sind, erklärte seinerseits: "Die Flughäfen haben bereits weltweit Massnahmen ergriffen, um die Energieausgaben zu reduzieren; mit dieser Deklaration möchten wir unsere Bereitschaft bezeugen, uns den Herausforderungen im Umweltbereich zu stellen und noch einen Schritt weiter zu gehen. Alle Bereiche der Gesellschaft, die Industrie, die Regierungen sowie die Privatpersonen haben eine Rolle im Kampf gegen den Klimawandel zu spielen. Mit dieser Deklaration bestätigen wir den Willen zu weiterem Wachstum, aber im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung".