Der Flughafen vervielfacht seine Anstrengungen, um mehr Energie zu sparen!


06.04.2009

Der Internationale Flughafen Genf hatte sich 2008 zum Ziel gesetzt, seinen jährlichen Energieverbrauch um 1 GWh zu reduzieren.

Die zu diesem Zweck gebildete Arbeitsgruppe "Objectif 2008" hatte die Aufgabe, dieses Projekt zum Erfolg zu bringen.
Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens waren dazu eingeladen, ihre Ideen zur Realisierung von Energieeinsparungen einzubringen.

Insgesamt wurden über 250 eingegangene Vorschläge geprüft. Rund zwanzig davon wurden von der Arbeitsgruppe ausgewählt und während des Jahres konkretisiert.

Die vom Internationalen Flughafen Genf angestrebten Ziele wurden nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen. Durch die gemeinsamen Anstrengungen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des GVA ist es gelungen, 1,2 GWh/Jahr einzusparen.

Gestützt auf diese ermutigenden Ergebnisse wird die Operation dieses Jahr wiederholt und auf neue Massnahmen ausgeweitet. Besondere Aufmerksamkeit wird dieses Jahr – neben den Energieeinsparungen – dem Kampf gegen die Energieverschwendung gewidmet.

Die Erkenntnisse und Erfahrungen, die der Flughafen im Bereich der Reduzierung des Energieverbrauchs gewinnt, sollen in der Folge mit den anderen Unternehmen am Flughafen geteilt werden, damit sich der gesamte Flughafen hinter die neuen Ziele stellen kann, die vom Steuerungskomitee des Projekts für 2009 formuliert wurden.

Als Dank für ihren Einsatz wird die Flughafendirektion ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern demnächst eine 15 Watt Energiesparlampe überreichen, damit sie daheim eine klassische 60-Watt-Glühbirne ersetzen können.

Die Geste ist symbolisch, aber das Symbol von Bedeutung. Diese 700 Glühbirnen der neuen Generation werden den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Flughafens ermöglichen, auf privater Ebene eine zusätzliche kollektive Einsparung von rund 189'000 kWh zu realisieren, was dem Jahresverbrauch von 54 Schweizer Haushalten entspricht! Die Initiative des GVA im Bereich Energiesparen hat somit positive Auswirkungen, die weit über den Flughafen hinaus reichen.