Schweizer Flughafenstatistik 2007


15.02.2008

Die sieben bedeutendsten Flughäfen der Schweiz haben im vergangenen Jahr 36,07 Millionen Passagiere empfangen, was einer Steigerung von 8% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dabei entfielen allein auf Zürich und Genf nahezu 31,5 Millionen.

Wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am vergangenen Freitag mitteilte, konnte der Internationale Flughafen Genf (GVA) mit einem Zuwachs von 9% der Lokal- und Transferpassagiere auf 10,73 Millionen erneut das beste Ergebnis der drei wichtigsten Landesflughäfen ausweisen.

Zürich-Kloten verzeichnete seinerseits einen Anstieg von 7% auf 20,72 Millionen. An dritter Stelle folgt Basel-Mulhouse mit einer Steigerung von 6% auf 4,24 Millionen Lokal- und Transferpassagiere.

Deutlich abgeschlagen ist Lugano-Agno mit einer Passagierzunahme von 1% auf 186'764. Den fünften Platz nimmt der Flughafen St.Gallen-Altenrhein mit 99'000 Passagieren (+1%) ein. Ein Grossteil des Flugverkehrs wird hier durch die Verbindung mit Österreichs Hauptstadt Wien für Passagiere aus Vorarlberg generiert.

Auf Platz sechs folgt der Flugplatz Bern-Belp, der einen Rückgang von 10% auf 88'961 Passagiere verzeichnet. Letztlich weist Sion gemäss einem Sprecher des zivilen Flughafens einen Anstieg von 12% auf 33'000 Passagiere aus. An dieser Stelle muss angefügt werden, dass dieser Flughafen auch als einer der grössten Militärflugplätze der Schweiz genutzt wird – zur grossen Entrüstung der Anwohner und der Tourismusbranche, welche durch den aus dieser Nutzung resultierenden Lärm beeinträchtigt werden.

Von den insgesamt 36,07 Millionen Passagieren entfiel ein Anteil von 2,24 Millionen auf Charterflüge, was einen Rückgang von 9% gegenüber 2006 bedeutet. Transitpassagiere (die während einer Zwischenlandung an Bord bleiben) werden von der Statistik getrennt erfasst. Diese Zahl ging um 34% auf gegen 269'000 Passagiere zurück.